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Google Fonts und Datenschutz: Warum Sie Schriften lokal einbinden sollten
Aktualisiert am 13.10.2026
Viele Websites laden ihre Schriften direkt von fonts.googleapis.com. Dabei sendet der Browser jedes Besuchers seine IP-Adresse an Google, bevor er überhaupt zustimmen konnte.
Was ist passiert?
Das Landgericht München I hat im Januar 2022 entschieden, dass die Weitergabe der IP-Adresse an Google durch dynamisch eingebundene Google Fonts ohne Einwilligung gegen die DSGVO verstösst, und dem Kläger Schadenersatz zugesprochen. Danach wurden in Deutschland massenhaft Abmahnschreiben verschickt.
Für Schweizer Firmen mit Besuchern aus der EU ist das relevant. Auch nach Schweizer Recht ist die IP-Adresse in vielen Fällen ein Personendatum, und die Übermittlung an Google muss in der Datenschutzerklärung erwähnt werden.
Die einfache Lösung
Laden Sie die Schriftdateien herunter und legen Sie sie auf Ihren eigenen Webserver. Für WordPress gibt es Plugins, die das automatisch erledigen. Danach wird keine Verbindung zu Google mehr aufgebaut, und die Website lädt oft sogar schneller.
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Häufige Fragen
Wie finde ich heraus, ob meine Website Google Fonts extern lädt?
Starten Sie den kostenlosen Check von Prüfpilot. Er zeigt, ob Schriften von Google-Servern geladen werden.
Dieser Ratgeber bietet eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.